Welche Authentifizierungsmethoden werden unterstützt?
Sechs: Active Directory mit Sync, SAML 2.0 (z.B. Microsoft Entra ID), Kerberos SSO, Google OAuth, klassische Benutzername-/Passwort-Anmeldung mit konfigurierbaren Richtlinien, und reCAPTCHA bzw. DSGVO-konformes Friendly CAPTCHA als Bot-Schutz. Welche aktiv ist, entscheiden Sie pro Instanz.
Wo werden die Daten gespeichert?
Sie haben die Wahl: Cloud-Hosting in Deutschland (Hetzner DE) oder Self-Hosted bei Ihnen im Netz — per Docker Compose, Kubernetes oder OpenShift. Bei Self-Hosted bleiben die Daten dort, wo Sie sie installieren. Es gibt keine versteckte Telemetrie nach draußen.
Wie konfigurierbar sind die Passwort-Richtlinien?
Mindestlänge, Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen, Ziffern, Ablaufdauer — alles pro Instanz einstellbar. Zusätzlich: Account-Sperrung nach konfigurierbarer Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche. Self-Registration ist optional mit Double-Opt-In und Admin-Freigabe gekoppelt.
Wie funktioniert das Backup?
calServer hat eine integrierte Borg-Backup-Anbindung mit Remote-Unterstützung — z.B. auf BorgBase oder eine Hetzner Storage Box. Backups sind verschlüsselt und liegen außerhalb des Produktivsystems. Die Konfiguration erfolgt direkt in der Backup-Verwaltung.
Was wird im Audit-Log protokolliert?
Auf jedem Datensatz: alle schreibenden Aktionen mit Benutzer und Zeitstempel. Das ist die Basis dafür, dass Audits durchgehen — inklusive zurückverfolgbarer Änderungen an Kalibrierungen, Prüfmitteln, Aufträgen und Dokumenten.
Ist calServer ISO/IEC 17025-tauglich?
Die Datenstrukturen unterstützen normkonforme Dokumentation: Messunsicherheiten, Kalibrierhistorie, Referenznormale (Standards), Audit-Log auf jedem Datensatz, versioniertes DMS für Zertifikate. calServer ist in DAkkS-akkreditierten Laboren produktiv im Einsatz — die Tauglichkeit ist also an realen Audits belegt.