Was sind die Mindestanforderungen?
2 GB RAM, 2 CPUs und ein Docker-fähiger Linux-Host genügen für den Docker-Compose-Pfad. Größere Installationen profitieren von mehr Ressourcen — in Kubernetes-/OpenShift-Setups skaliert calServer horizontal über den Horizontal Pod Autoscaler.
Wie wird SSL eingerichtet?
Automatisch über Let's Encrypt in allen drei Varianten — Docker Compose, Kubernetes/Helm und OpenShift. Eigene Zertifikate lassen sich genauso einbinden, falls Ihre IT bereits eine PKI betreibt.
Wie funktioniert das Backup?
calServer hat eine integrierte Borg-Backup-Anbindung mit Remote-Unterstützung — z.B. BorgBase oder eine Hetzner Storage Box. Verschlüsseltes Off-Site-Backup ohne zusätzliches Tooling. Konfiguration direkt in der Backup-Verwaltung.
Wie ausgereift ist das Kubernetes-Deployment?
calServer hat aktuell über 20 Helm-Chart-Releases hinter sich — das Kubernetes-Deployment ist also kein experimentelles Beiwerk, sondern produktive Praxis. Für OpenShift gibt es eine eigene dokumentierte Anleitung mit Pull-Secret und Routes.
Wie läuft Multi-Standort-Replikation?
Für Multi-Standort-Setups oder Replikation an Drittsysteme: SymmetricDS. Damit synchronisieren mehrere calServer-Instanzen ihre Datenbestände — lokale Autonomie pro Standort, zentrale Sicht für die Konzern-QM.
Welcher Tech-Stack steckt im Container?
Nginx 1.24 als Reverse Proxy, PHP-FPM 7.4 für die Anwendung, MySQL 5.7 als Datenbank und Memcached für das Caching. In allen drei Deployment-Varianten identisch — was im Docker-Compose läuft, läuft auch im Helm-Chart.